Bequem, schnell – aber unsicher. So werden WLANs oft charakterisiert. Und es stimmt tatsächlich: Die WLAN-Standards 802.11a/b/g bieten zwar einen bequemen Einstieg in die Welt der kabellosen Netze – doch um die Sicherheit ist es wahrlich schlecht bestellt. Insbesondere wenn es um sensible Daten wie Finanzen, Geschäftspläne oder persönliche Briefe geht, sollten die Sicherheitslücken im WLAN gestopft oder zumindest verkleinert werden.
Alles gelogen: 54 MBit pro Sekunde steht auf der Verpackung der WLAN-Hardware – doch wie schnell ist die eingebaute WLAN-Karte wirklich? Zwischen 0 MBit und 54 MBit ist alles möglich. Wer es genau wissen will, kann die Geschwindigkeit im eigenen WLAN Bit-genau messen.
Anbieter von Funknetzwerken werben gerne mit großen Zahlen. 54 MBit pro Sekunde oder gar 100 MBit sollen die WLANs durch die Luft übertragen. Schön wär’s. Lassen Sie sich von den vermeintlich hohen Geschwindigkeiten nicht täuschen: Zwischen der theoretischen Geschwindigkeit und den tatsächlich erzielten Werten liegen mitunter Welten. Während bei kabelgebundenen Netzwerken der Netto-Datendurchsatz nur geringfügig unter dem Brutto-Durchsatz liegt, ist bei WLAN-Netzen mit größeren Geschwindigkeitseinbußen zu rechnen.
Ein Computer kommt selten allein: Kaum ein Computer ist heute noch solo, sondern in ein Netzwerk eingebunden. Auch im privaten Bereich gehören miteinander verbundene Computer mittlerweile zum guten Ton. Und wer mit seinem Computer ins Internet geht, ist damit sowieso gleichzeitig an das größte Netzwerk der Welt angebunden.
Nach Hause telefonieren? In Windows sind einige Funktionen enthalten, die ungefragt Informationen über Sie und Ihren Computer an Microsoft senden. Windows telefoniert praktisch nach Hause. Zu den Funktionen gehören beispielsweise Fehlerberichterstattungen, die beim Absturz eines Programms an Microsoft übermittelt werden. Microsoft versichert, dass dabei keine persönlichen Daten verschickt werden. Umfangreiche Tests haben zwar ergeben, dass man der Aussage von Microsoft trauen kann; wer sich dennoch unbehaglich fühlt, kann auf das kostenlose Tool xpy zurückgreifen.
Der Name täuscht: Bei dem kostenlosen Tool xp-AntiSpy geht es nicht um die Bekämpfung klassischer Spyware, sondern um die in Windows selbst integrierten „Spione“. Zumindest betrachtet der Autor des Tools einige Windows-Funktionen als Spyware. Hierzu zählt er alle Windows-Funktionen, die ungefragt Daten über das Internet an Microsoft verschicken oder automatisch Zusatzsoftware von Microsoft herunterladen.
Kampf der Spyware, die Sie und Ihren Computer ausspionieren möchten. Der Sinn und Zweck von Spyware: Spywareprogramme nisten sich still und leise auf Ihrem System ein und spähen Ihre Surfgewohnheiten aus. Mit dem Zweck, daraus zum Beispiel ein Marketing-Profil abzuleiten, das an andere Firmen meistbietend verkauft wird. Wenn Sie etwa häufig Kino- und DVD-Webseiten betrachten, sind Sie für die Unterhaltungs-Industrie eine ideale Adresse für zielgerichtete Werbung. Das tückische an Spyware: Die Infizierung erfolgt unbemerkt im Hintergrund. Und sie macht Ihr System langsamer.