Das Kennwort auf dem Mac vergessen? Das ist schlecht, denn um das Kennwort wieder zurückzusetzen, muss man normalerweise den Mac mit der OS X Wiederherstellung resetten und in den Auslieferungszustand zurücksetzen. Die ganze Prozedur können Sie sich sparen, wenn Sie vorher(!) das Benutzerkonto auf dem Mac mit Ihrer Apple-ID verknüpfen. Vergisst man das Kennwort, lässt es sich ohne fremde Hilfe und ohne Wiederherstellungstool über die Apple ID wiederherstellen.
Was tun, wenn die eingelegt CD bzw. DVD sich nicht mehr auswerfen lässt? Bei Windows-Rechnern ist die Antwort einfach; hier gibt es einen Notauswurfknopf. Beim Mac fehlt der Notauswurf – auswerfen lassen sich CDs und DVDs aber trotzdem immer.
Damit’s bequemer geht, lassen sich Kennwörter speichern. Ist ja auch eine praktische Sache, wenn man sich die Kennwörter für Webseiten nicht immer merken muss. Einmal gemerkt, wird man bei Onlinediensten automatisch angemeldet. Auch das Kennwort für die WLAN-Funknetzwerke merkt sich der Mac in der Schlüsselbundverwaltung. Wenn man seinen Mac verkauft oder verleiht, sollte man die gespeicherten Zugangsdaten für Webseiten und das WiFi-Network löschen. Wir zeigen, wie man die gespeicherten Passwörter anzeigt und aus der Merkliste löscht.
Zum Stromsparen gibt es beim Mac den Ruhezustand. Wird längere Zeit nicht mit dem Mac gearbeitet, also die Maus nicht bewegt oder kein Taste mehr gedrückt, legt sich der Rechner virtuell schlafen. Bei MacBooks mit OS X Mavericks geht’s sogar noch intelligenter. Hier ermittelt der Mac anhand von Veränderungen des Umgebungslichts, ob eine Benutzer vor dem Rechner sitzt oder nicht und schaltet in den Ruhezustand, sobald keiner mehr davor sitzt. Wer den Mac gerade nicht braucht, kann ihn aber auch mit einem Shortcut sofort in den Ruhezustand versetzen.
Wer von Windows auf den Mac wechselt, wird auf der Mac-Tastatur erfolglos nach dem Backslash suchen. Auf der Mac-Tastatur gibt es den Backslash nicht. Eingeben lässt er sich mit folgendem Trick trotzdem.
TrackPads sind ein feiner Mausersatz. Statt eine Maus durch die Gegend zu schubsen, lässt sich der Mauszeiger übers Trackpad steuern. Bei MacBooks ist das Trackpad fest eingebaut; für stationäre Macs lässt es sich als Bluetooth-Trackpad nachrüsten. Natürlich funktionieren damit auch die klassischen Mausfunktionen wie Klick und Doppelklick. Allerdings ist das Trackpad bei den meisten Macs so eingestellt, dass wirklich geklickt, also das Trackpad heruntergedrückt werden muss. Dabei geht es auch simpler. Mit der „Klick durch Tippen“-Funktion reicht das kurze Antippen des Trackpads für einen Klick; das Tippen mit zwei Fingern für einen Doppelklick. Allerdings erst, wenn man die Tippfunktion aktiviert.
Macs gelten als zuverlässig. Doch auch ein Mac kocht nur mit Wasser, sprich: wichtige Komponenten wie Festplatten können Probleme bereiten und schlimmstenfalls ausfallen. Ob es der Festplatte gut geht oder nicht, lässt sich ganz einfach und risikolos herausfinden. Mit dem Festplattendienstprogramm oder dem „diskutil“-Befehl.