Aus den früheren Windows-Betriebssystemen kennen wir die lokalen Benutzerkonten, die eingesetzt wurden wenn mehrere Personen einen Computer verwendeten, oder um den Zugriff Unberechtigter zu verhindern. Dann hatte Microsoft eine „wunderbare“ Idee: Ein Konto um alle Geräte zu vernetzen. Mit diesem Microsoft-Konto lässt sich beispielsweise das Aussehen des Desktops für alle Geräte identisch gestalten, oder angefangene YouTube-Videos auf einem anderen Computer zu Ende schauen. Eine wunderschöne Microsoft-Welt! Einen Wermutstropfen gibt es aber doch. Ein, mit Windows 10 verknüpftes Passwort, lässt sich nur mit einem Trick vom Rechner entfernen.
Bis einschließlich Windows 7 konnte man problemlos lokale Benutzerkonten anlegen. Sie ermöglichten bei gemeinschaftlicher PC-Nutzung individuelle Programmnutzung und persönlich angepasste Einstellungen. Sein Windows 8 legt Microsoft aber immer mehr Wert auf das sogenannte Microsoft-Konto (ehemals Windows Live-ID). Diese Konto-Variante ist für verschiedene Microsoft-Dienste wie Xbox Live, den Windows Store, Skype oder Outlook.com erforderlich. Das Microsoft-Konto ist bei Windows 10 scheinbar die einzige Kontensteuerung. Die Erstellung eines lokalen Benutzerkontos ist aber immer noch möglich. Die erforderlichen Schritte sind nur gut versteckt.
Vom Firefox kennen wir die Warnmeldung, die bei der Browserbeendigung erscheint, dass noch mehrere Tabs geöffnet sind. Auch der Microsoft Edge zeigt diese Dialogbox. Soll die Warnung nicht mehr erscheinen, dann kann dies mit der Option Immer alle Tabs schließen erreicht werden. Der Nachteil: Beim Edge kann die Deaktivierung der Warnmeldung ohne größeren Aufwand nicht mehr rückgängig gemacht werden. Doch ein kleiner Registry-Tweak holt diese Nachricht bei Bedarf wieder schnell zurück.
Möchtest du mit deinem Edge-Browser bis zu 40 Prozent schneller surfen? Dann aktiviere die experimentelle Funktion TCP Fast Open (TFO). Die Funktion ist eine Google-Weiterentwicklung des TCP-Protokolls und ermöglicht einen schnelleren Datenaustausch zwischen den beteiligten Rechnern. Um das Optimum an Geschwindigkeit herauszuholen, muss TCP Fast Open allerdings auf beiden Seiten aktiviert sein. Die Aktivierung ist nicht kompliziert und mit wenigen Klicks erledigt.
Bereits mit Windows 8 wurde auch ein neuer Taskmanager eingeführt. Das Erscheinungsbild ist natürlich moderner und zusätzliche Funktionen wie die Registerkarte Autostart sind ebenfalls enthalten. Viele Nutzer klagen darüber, dass die neue Ansicht zu unübersichtlich ist. Darüber hinaus belegt der neue Taskmanager gegenüber der alten Version zuviel Arbeitsspeicher und Prozessorleistung. Bevorzugst du die Windows-7-Taskmanager-Version, dann kannst du dir diese wieder zurückholen.
Das man mit der Google-Suchmaschine auch eine Bildersuche durchführen kann, ist hinlänglich bekannt. Foto hochladen, Suche starten, auf das Ergebnis warten, fertig. Leider ist die Google Bildersuche aber nur mit dem PC oder einem Notebook möglich, bei mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets wird diese Funktion nicht angeboten. Doch mit dem (kostenlosen) Onlinedienst CTRLQ des Entwicklers Amit Agarwal wird die Google Bildersuche wieder möglich.
In allen Windows-Betriebssystemen wird die Uhrzeit in der Taskleiste nur in Stunden und Minuten angezeigt. Da macht auch Windows 10 keine Ausnahme. In der Betaphase von Windows 10 (damals noch Windows 9.x) wurde bereits mit der kompletten Uhrzeit experimentiert. Gerüchten zufolge wurde die Sekundenanzeige aber wieder deaktiviert, da sie zu Performance-Problemen geführt haben soll. Die Problematik wurde inzwischen beseitigt, aber die Sekundenanzeige blieb bisher ausgeblendet. Mit einer kleine Registry-Änderung kannst du deine Systemzeit um die Sekunden erweitern.