Fans von ausländischen Filmen und Serien, beispielsweise japanischen Animes oder US-Serien, deren Erfolgschancen für eine Synchronisierung zu gering sind, veröffentlichen oftmals sogenannte „Soft-Subs“ („weiche Untertitel“), die unabhängig von den Videodateien produziert wurden und über ein spezielles Codec aktiviert werden. Softwarebasierte Untertitel haben den Vorteil, dass die Dateien relativ klein sind und mit allen gängigen Videoformaten kompatibel sind. Dafür werden sie im Matroska-Container-Format abgespeichert, das als Endung .mkv nutzt. Trotz hoher Auflösungen und Framerates sind Matroska-Videos speicher- und ressourcenschonend und das dazugehörige Codec wird unter der GPL-Lizenz veröffentlicht, kann also von den Nutzern beliebig verändert und nach eigenen Wünschen angepasst werden.