Webbetrüger haben es besonders auf sensible Daten wie Kennwörter oder PIN- und TAN-Nummern von Onlinekonten abgesehen. Um an die geheimen Daten zu kommen, wenden sie einen hinterhältigen Trick an. Mit sogenannten Phishing-Angriffen versuchen sie, im wahrsten Sinne des Wortes nach den Geheimdaten zu fischen.
Wer per ISDN oder Modem ins Internet geht, muss auf sogenannte Dialer Acht geben. Mitunter versuchen Webbetrüger, auf dem Rechner einen Dialer zu installieren, der heimlich die Software für den Internetzugang austauscht.
Jeder Besitzer einer E-Mail-Adresse wird früher oder später Opfer von Spam-Attacken. Als Spam wird das massenhafte Verschicken von Werbe-E-Mails bezeichnet. Die Werbung dreht sich meist um Potenz- und Schlankheitsmittel oder dubiose Geldanlagen. Die digitale Werbung ist zwar nicht gefährlich für den Rechner, aber überaus lästig.
Im Internet machen fast täglich neue Warnungen vor Viren, Würmern und Trojanern die Runde. Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen warnen per E-Mail vor besonders brisanten Schädlingen oder fordern zu Knochenmarkspenden für vermeintlich todkranke Kinder auf. Das ist eigentlich nett gemeint, oft aber zwecklos. Denn bei vielen Warnmeldungen handelt es sich schlicht und einfach um Falschmeldungen, von Fachleuten auch „Fake-Mails“ oder „Hoaxes“ genannt.
Egal, ob das Schadprogramm direkt über das Internet, per E-Mail, über CDs und DVDs oder USB-Sticks in den Rechner gelangt ist; ist er erst einmal drin im System, kann der Eindringling eine Menge Schaden anrichten. Gerne werden dabei persönliche Daten ausgespäht oder Dateien, Ordner und ganze Festplatten gelöscht oder verändert.
Wer seinen Rechner sicherer machen möchte, sollte seine „Gegner“ kennen. Größte Gefahrenquelle ist das Internet. Hier tummeln sich jede Menge Kriminelle, die es auf die Daten des Rechners abgesehen haben, Nutzer ausspionieren, geheime Kennwörter und PIN-Nummern erspähen oder einfach nur Schaden anrichten möchten.
Sie sind neugierig auf VoIP? Sie haben einen PC mit Kopfhörer und Mikrofon? Dann probieren Sie die Internet-Telefonie doch einfach mal aus. Das dauert nur drei Minuten und kostet keinen Cent.