Windows 8 ist ganz schön schlau. Oder versucht es zumindest. Auf vielen Notebooks und Tablets regelt Windows 8 automatisch die Helligkeit und passt sich dem Umgebungslicht an. Das ständige Regeln der Bildschirmhelligkeit ist aber nicht jedermanns Geschmack. Wer lieber wieder selbst die Helligkeit regeln möchte, kann die Helligkeitsautomatik von Windows 8 abschalten.
Sind bei Windows 8 mehrere Benutzerkonten eingerichtet und per Passwort geschützt, gerät der Startvorgang ins Stocken. Bevor der Windows-8-Bildschirm erscheint, müssen Sie erst einen Benutzer auswählen und das Kennwort eingeben. Eigentlich eine gute Sache, um Benutzerkonten zu schützen. Wer Windows 8 aber sowieso meist alleine und mit demselben Konto verwendet, kann Windows so einrichten, dass ein bestimmter Benutzer immer automatisch angemeldet wird. Jedes mal und ohne weiteres Nachfragen.
Bei Tablets und tragbaren Rechnern ist der Bildschirm der Stromfresser Nummer Eins. Wer also möglichst lange mit dem Tablet mobil sein möchte, sollte die Helligkeit des Bildschirms reduzieren. Bei den meisten tragbaren Rechnern gibt es dazu eine spezielle Taste oder Tastenkombination. Bei Windows 8 sind die Extratasten nicht notwendig. Hier können Sie die Helligkeit auch bequem mit der Maus oder dem Finger anpassen.
Nutzen sie zu Ihrem Desktop-Rechner noch einen Laptop oder haben Sie mehrere Notebooks im Gebrauch, dann ist es sehr praktisch, wenn Sie Ihre Einstellungen für mehrere Rechner synchronisieren können. Im Gegensatz Windows Vista oder Windows 7 ist dies mit dem neuen Betriebssystem Windows 8 nun problemlos möglich. So stehen auf jedem Rechner automatisch die gleichen Einstellungen zur Verfügung. Die Synchronisierung wird dabei über Ihr Live ID-Konto durchgeführt. Dabei speichert Microsoft die Einstellungen auf seinen Servern ab, wobei Sie dann auf die verschiedenen Rechner mit Windows 8 übertragen werden können. Voraussetzung hierfür ist, dass die Synchronisation aktiviert ist.
Windows 8 ist fertig. Fast zumindest. Und zur Feier des Tages stellt Microsoft das komplette Windows 8 als kostenlosen Download zur Verfügung. Wer also schon jetzt die fast fertige Windows-8-Version ausprobieren möchte, kann die komplette Vollversion kostenlos herunterladen und beliebig oft installieren. Wahlweise als 32-Bit- oder als 64-Bit-Version.
Vor lauter Kacheln findet man bei Windows 8 kaum noch die Tools und Werkzeuge, die bei Windows 7 noch so leicht erreichbar waren. Zum Beispiel den Gerätemanager. Bei den Vorgängerversionen konnte man ihn leicht über die Systemsteuerung erreichen. Bei Windows 8 ist das nicht mehr so einfach möglich. Den Geräte-Manager gibt’s noch – erst ist nur ein wenig versteckt.
Bei Windows 8 müssen Sie umdenken. War es bis Windows 7 noch gang und gäbe, Anwendungen per Klick auf das „X“-Symbol oben rechts zu beenden, ist das mit Windows 8 nicht mehr möglich. Einmal gestartet, lassen sich die neue Metro-Apps (Programme in Kachel-Optik) scheinbar nicht mehr beenden. Es gibt kein „X“ zum Schließen. Die App läuft und läuft und läuft – so lange, bis der Rechner neu gestartet wird. Wer Metro-Apps richtig schließen und beenden möchte, muss zur Trickkiste greifen.