Dass Programme Daten über Ihr Nutzungsverhalten sammeln und an den Entwickler oder andere Institutionen weiterleiten, ist nichts Neues. Diese Tools sammeln alle Arten von Daten, von Nutzerverhalten beim Surfen, bis hin zu Fehlerprotokollen, um Anwenderprogramme zu verbessern. Natürlich gibt es auch eine Menge Programme, die versuchen, sicherheitsrelevante Daten bei Ihnen abzugreifen. Aber über die wollen wir diesmal nicht sprechen. Der „Test-Pilot“ soll nach Angaben des Programmierers nur Daten anonymisiert sammeln, um das Produkt „Thunderbird“ zu verbessern. Wer aber trotzdem keine Daten preisgeben will, der kann hier ganz einfach einen Riegel vorschieben.
Etliche Programme oder Einstellungen verhindern auch beim Firefox, dass Cookies angelegt werden oder Pop-up-Fenster erscheinen. Diese Einstellungen gelten aber immer für alle Webseiten. Es gibt jedoch etliche Webseiten, bei denen man ohne Pop-ups keine Daten herunterladen oder Inhalte ansehen kann, da sie sich über die so eingeblendete Werbung finanzieren. Enthalten solche Internetseiten für Sie wichtige Informationen, müssen die Berechtigungen jedes Mal geändert werden. Zum Glück gibt es beim Firefox-Browser einen „Berechtigungs-Manager“, mit dem Sie einzelnen Webseiten die erforderlichen Berechtigungen zuweisen können.
In E-Mails eingebettete Fotos werden nicht immer optimal angezeigt. Das gilt insbesondere für große hochauflösende Bilder. Beim Mozilla Thunderbird sind von großformatigen Fotos im Nachrichtenfenster nur Ausschnitte zu sehen; meist nur ein Stück der linken oberen Ecke. Den Rest des Motivs müssen Sie mühsam mit den Schiebereglern ins Blickfeld rücken. Die kostenlose Erweiterung „Fit Images“ passt diese Bilder optimal dem vorhandenen Platz in der E-Mail an.
Standardmäßig werden alle Downloads bei Google Chrome in einem Ordner gespeichert. Das ist soweit nicht bedenklich, wenn viele unterschiedliche Downloads stattfinden. Nutzt man den Browser Chrome hauptsächlich nur für eine Art von Downloads, dann denkt man schon mal darüber nach, ob die Dateien direkt ein den richtigen Ordner heruntergeladen werden können. Und genau dies ist mit Google Chrome möglich.
Auf den ersten Blick ist es nicht ersichtlich warum Windows-Dateien, die mit der Maus verschoben werden, mal kopiert, mal verschoben oder verknüpft werden. Windows entscheidet selbständig welche Funktion zum Einsatz kommt. Natürlich werden diese Entscheidungen aufgrund von unterschiedlichen Voraussetzungen getroffen. Mit insgesamt drei Symbolen wird angezeigt, welche Funktion gerade stattfindet.
Mit der sogenannten „geschützten Ansicht“ meint Microsoft es eigentlich gut; die Warnmeldung nervt aber nur. Sobald Sie ein Dokument öffnen, das aus dem Internet oder von einem Netzlaufwerk stammt, wird es in der geschützten Ansicht geöffnet. Sie können es zwar sehen und lesen, aber nicht bearbeiten. Erst ein Klick auf „Bearbeitung aktivieren“ schaltet den Bearbeitungsmodus ein. Das ist zwar nur ein Klick – der auf Dauer aber einfach nur nervt. Wem das genauso geht, kann die geschützte Ansicht komplett deaktivieren.
Beschädigungen bei Office-Dateien können viele Ursachen haben. Wenn aber keine Sicherheitskopien von Word-, Excel- oder Powerpoint-Dokumenten existieren, ist guter Rat teuer. Seit Office 2007 lassen sich aber in den meisten Fällen viele der zerstörten Inhalte retten.