Von den meisten Webseiten gibt es zwei Varianten: eine Desktop- und eine Mobilversion. Der Webserver erkennt automatisch, auf welchem Gerät man surft und liefert entweder die große Desktop-Version oder die für Smartphones und Tablets optimierte Variante der Webseite aus. Wer’s selber ausprobieren möchte, braucht dazu noch nicht einmal die Geräte wechseln. In Chrome gibt es eine versteckte Emulatorfunktion, mit der man jedes Smartphone, Tablet und andere Mobilgerät simulieren kann.
In Sachen Browsern gibt es zum Glück eine bunte Vielfalt. Einige mögen den Internet Explorer, andere Firefox, Chrome oder Opera. Allerdings ist Browser nicht gleich Browser. Einige Webseiten lassen sich mal mit dem einen, mal mit dem anderen Browser besser darstellen. Einige Banken lassen zum Onlinebanking nur bestimmte Browser zu. Das Problem: Legt man eine Verknüpfung zur einer Webseite auf den Desktop, wird die Seite immer im derzeit eingestellten Standardbrowser geöffnet. Das lässt sich ändern. Mit einem Trick kann man in der Verknüpfung angeben, mit welchem Browser die Seite geöffnet werden soll.
Na endlich: Google hat den Chrome-Browser jetzt endlich auch in einer 64-Bit-Version rausgebracht. Das wird auch Zeit, da mittlerweile fast alle modernen Rechner 64-Bit-Rechner sind. Warum dann also noch mit alten 32-Bit-Programmen arbeiten. Die 64-Bit-Version von Chrome ist wesentlich schneller, stabiler und bietet erweiterte Sicherheitsfunktionen. Eine guter Grund also, zu wechseln. Die gute Nachricht: Der Umstieg vom 32-Bit-Chrome zur 64-Bit-Version ist einfach und schnell erledigt.
Jeder Rechner im Web verfügt über eine eigene IP-Adresse. Die ist wichtig, damit die Datenpakete den Weg zu den richtigen Rechnern finden. Doch wie lautet eigentlich meine eigene IP-Adresse. Das lässt sich entweder mit Onlinediensten, über Windows-Tools oder den Router herausfinden. Oder noch einfacher mit einer simplen Erweiterung für Chrome. Dann reicht ein Mausklick, um die IP-Adresse der eigenen Internetverbindung anzuzeigen.
Schlechte Nachrichten für alle, die Chrome auf dem Notebook und Netbook nutzen. Auf Windows-Rechnern saugt der Chrome-Browser den Notebook-Akku schneller leer als andere Browser. Der Grund: Chrome belastet den Prozessor rund 16 mal stärker als Firefox, Internet Explorer oder Opera. Experten gehen davon aus, dass Chrome 25% Prozent mehr Strom braucht als die Konkurrenten.
Der Inkognito- oder Privatmodus ist immer dann nützlich, wenn man beim Surfen auf dem eigenen Rechner keine Spuren hinterlassen möchte. Mit dem Inkognito-Modus – oft despektierlich auch „Porno-Modus“ oder „YouPorn-Modus“ genannt – setzt der Browser die Tarnkappe auf und bleibt ab sofort unerkannt, sprich: niemand in der Familie kann nachverfolgen, in welchen Shops man unterwegs war, welche Geschenke angeklickt wurden oder auf welchen Seiten man sich getummelt hat. Allerdings darf muss man den Tarnmodus immer erst manuell aktivieren. Das manuelle Aktivieren kann man sich auch sparen. Clevere Add-Ons sorgen beim Firefox und Chrome-Browser dafür, dass bestimmte Webseiten automatisch im Privatmodus geöffnet werden.
Mit den Erweiterungen, Add-Ons und Extensions von Chrome ist es immer so eine Sachen. Die Erweiterungen bereichern den Browser zwar mit neuen Funktionen, doch was genau die Add-Ons eigentlich im Hintergrund machen, bleibt im Dunkeln. Wer es genauer wissen möchte, kann den Erweiterungen jetzt unter den Rock schauen.