Die Flexibilität der Suchfunktion hat auch einen Nachteil: Wenn Sie einer Datei ein zweites Mal mit komplexen Suchkriterien auf die Schliche kommen möchten, müssen Sie alle Suchkriterien erneut definieren. Es geht auch einfacher: Speichern Sie die Suchkriterien als Symbol auf der Arbeitsoberfläche.
Sie suchen alle Dateien mit der Kennung .EXE und .SYS sowie BMP-Grafiken, die mit dem Dateinamen „Bild“ beginnen? Dann werden Sie vermutlich drei Suchvorgänge starten. Sparen Sie sich die Mühe, beschränken Sie sich auf einen einzigen Suchlauf. Kombinieren Sie einfach beliebige Suchkriterien, um mehrere Suchläufe in einem Rutsch durchzuführen.
Macht nichts: Oft weiß man nicht genau, wie die gesuchte Datei heißt; bekannt sind nur noch Bruchstücke des Dateinamens. Die Lösung: Die so genannten Stellvertreterzeichen oder Wildcards „*“ und „?“ helfen Ihnen weiter. Nutzen Sie bei der Suche die Wildcards, um die Suche auf mehrere Dateien oder Dateigruppen auszudehnen.
Wenn Sie den digitalen Suchhund über den Befehl Start | Suchen aktivieren, startet Windows mit der Suche immer auf dem Laufwerk C:; schließlich kann Windows ja nicht ahnen, wo Sie mit der Suche beginnen wollen. Aber Sie können es Windows sagen. Das geht ganz einfach: Um die Suche gleich im richtigen Ordner zu beginnen, starten Sie die Suche am besten direkt vom Explorer aus:
Zeit ist Geld. Diese volksmündliche Weisheit hat sich bei der täglichen Arbeit mit Programmen und Dokumenten gewiss schon oft bewahrheitet. Denn wie oft haben Sie schon Zeit – pardon Geld – vergeudet, nur um eine einzige Datei zu finden, die Sie vor Monaten einmal mit der Anwendung XYZ erstellt haben? Damit Sie in Zukunft kein Zeit mehr mit der unnötigen Suche vergeuden, ist Windows mit einem Suchprogramm ausgestattet, das sich wie ein Trüffelschwein auf die Suche nach verschollen Dateien und anderen Objekten macht. Mit den richtigen Tricks und Kniffen finden Sie selbst gut versteckte Dateien.
Nichts zu machen: Den Befehl Ordner drucken oder Verzeichnis drucken haben die Programmierer von Windows wohl schlichtweg vergessen. Dabei wäre es so praktisch, komplette Inhaltsverzeichnisse von Ordnern drucken zu können. Trotzdem müssen Sie auf den Ausdruck von Ordnerinhalten auch unter Windows keineswegs verzichten. Der Trick: Um das Inhaltsverzeichnis eines Ordners zu drucken, öffnen Sie ein DOS-Fenster und leiten dort den Verzeichnisdruck durch entsprechende DOS-Befehle ein. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht:
Sie möchten blitzschnell einen ganz bestimmten Ordner öffnen? Dann habe ich einen ganz heißen Tipp für Sie: „Starten“ Sie den Ordner einfach. Ob Sie es glauben oder nicht: Mit dem Befehl Ausführen-Befehl können Sie nicht nur Programmdateien, sondern auch Ordner „starten“.