Senioren sind im Internet besonders willkommen. Laut aktueller Zahlen der ARD/ZDF-Online-Studie 2007 nutzen knapp 65 Prozent der 50- bis 59-Jährigen das Internet, von den über 60-Jährigen sind es knapp 25 Prozent. Viele Anbieter haben sich daher auf die sogenannten Silversurfer, die Internetsurfer in den besten Jahren spezialisiert. Folgende Internetseiten sind für Senioren besonders empfehlenswert:
Unterhaltung wird im Internet groß geschrieben. Im Web gibt es Musik, Fernsehen, Radio und sogar komplette Kinofilme. Für den Empfang reichen ein normaler Internet-PC und ein schneller Internetanschluss. Schnell bedeutet dabei mindestens einen sogenannten DSL-2000-Anschluss. Nur die schnelle DSL-Technik, die von allen großen Telekommunikationsanbietern wie T-Home, Arcor oder 1&1 angeboten werden, gewährleistet ruckelfreie Fernsehbilder und ungestörten Radioempfang. Langsame Modem- oder ISDN-Verbindungen reichen da leider nicht.
Banken und Sparkassen haben sich einiges einfallen lassen, um Bankgeschäfte über das Internet so sicher wie möglich zu machen. Spezielle Sicherheitsmaßnahmen sorgen dafür, dass beim Homebanking nichts passieren kann.
Mit dem Internet kommt die Bank oder Sparkasse zu Ihnen nach Hause. Bei fast allen Geldinstituten können Sie Bankgeschäfte von Zu Hause aus erledigen. So lassen sich bequem am PC Kontoauszüge holen, Überweisungen tätigen, Aktien kaufen oder Lastschriften einreichen. Und das rund um die Uhr. Nur einen Geldautomaten gibt es im Internet noch nicht. Bargeld bekommen Sie weiterhin nur in der Filiale oder am Geldautomaten.
Leider gibt es für das E-Mail-Postfach keine Aufkleber wie „Bitte keine Werbung einwerfen“. Um sich vor lästiger Werbung zu schützen, können Sie aber einen sogenannten Spamfilter, ein Filterprogramm für elektronische Werbung einrichten. Das unterscheidet selbständig zwischen Werbung und „echten“ E-Mails und filtert die Werbemails im Vorfeld heraus.
Die automatische Updatefunktion und die Firewall von Windows schützen zwar vor direkten Angriffen aus dem Internet, nicht jedoch vor Viren. Wenn sich ein Virus zum Beispiel per E-Mail oder über eine verseuchte CD-ROM in den PC eingenistet hat, ist die Firewall machtlos. Es gibt aber eine wirksame „Medizin“ gegen Viren; ein Virenschutz- bzw. Antivirusprogramm. Die Schutzprogramme gibt es sogar kostenlos.
Das Betriebssystem Windows ist bereits von Hause aus mit einem Schutzprogramm gegen direkte Angriffe aus dem Internet ausgestattet. In der Fachsprache wird dieses Schutzprogramm auch Firewall, frei übersetzt Feuerschutzwand genannt. Die Firewall fungiert wie ein digitaler Türsteher, der genau darauf aufpasst, wer ein und ausgeht, sprich: welche Daten über die Internetleitung wandern. Die Firewall überprüft jedes Datenpaket und schaut genau nach, ob sich nicht heimlich Schadsoftware in den PC mogeln möchte oder ein direkter Angriff auf Ihren Rechner stattfindet. Verdächtige Datenpakete werden gar nicht erst reingelassen.