Für versierte Hacker ist das „Knacken“ eines WLAN-Netzwerks eine Sache von wenigen Minuten. Selbst verschlüsselte und scheinbar sichere Funknetzwerke sind für Hacker keine große Hürde.
Die Hersteller von WLAN-Geräten machen es Hackern leicht. Bei vielen WLAN-Routern ist die Datenverschlüsselung standardmäßig ausgeschaltet. Die Hersteller möchten die Einrichtung eines Funknetzwerkes so einfach wie möglich gestalten und Kunden nicht mit technischen Details zu Verschlüsselung, WEP, WPA und mehr belästigen.
Funknetzwerke – auch WLAN (Wireless LAN) genannt – werden immer beliebter. Da DSL-Anbieter die schnellen Internetanschlüsse üblicherweise zusammen mit einem kostenlosen oder sehr günstigen WLAN-Router vertreiben, wird mit fast jedem DSL-Anschluss gleichzeitig auch ein WLAN-Netzwerk aufgebaut.
Firewall ist nicht gleich Firewall. Während die Windows-Firewall nur einen rudimentären Schutz von Hackerangriffen gewährt, bieten Prof-Firewalls wie Outpost oder ZoneAlarm weitere Schutzfunktionen. Outpost nutzt beispielsweise zusätzlich eine Technik namens Stateful Inspektion, die nicht nur einzelne Datenpakete, sondern komplette Datenströme analysiert.
Neben ZoneAlarm gehört Outpost zu den beliebtesten Gratis-Firewalls für Windows. Für private Nutzer gibt es die Outpost Firewall Free, die einen sehr guten Grundschutz bietet. Wer mehr Komfort und weitere Schutzfunktionen wünscht, kann auf die kostenpflichtige Version Outpost Firewall Pro (ca. 40 Euro pro Jahr, http://free.agnitum.com/) umsteigen. Für Heimanwender ist die Gratisversion aber vollkommen ausreichend.
Zu den beliebtesten kostenlosen Firewalls für Windows zählt ZoneAlarm. Sie finden die Gratisfirewall auf der Webseite www.zonealarm.de im Bereich Produkte | Home und Homeoffice | ZoneAlarm.
Eigentlich leistet die Windows-Firewall gute Arbeit. Sie schützt bereits in der Grundkonfiguration sehr wirksam vor gefährlichen Hackerangriffen. Die Windows-Firewall hat aber auch Schwächen.