Apple wird zur Datenkrake: Mit Einführung von iOS 6 und dem iPhone 5 gibt es beim iPhone und iPad die neue Werbungs-ID, auch Ad-Tracking genannt. Das Ad-Tracking löst die umstrittene UDID (Unique Device ID, eindeutige Gerätekennung) ab – macht aber nichts anderes als die UDID. Mit der Werbungs-ID können Werbenetzwerke eindeutig die einzelnen Geräte unterscheiden. Und Ihnen dann in den Apps gezielt auf Sie zugeschnittene Werbung präsentieren. Apple betont zwar, dass keine persönlichen Daten übertragen werden und das Ad-Tracking keine Rückschlüsse auf die iPhone-User ermöglicht – wer auf Nummer sicher gehen will und keine Lust auf eine Werbe-Tracking hat, kann das Ad-Tracking ausschalten.
Werbung ist für die Betreiber von Webseiten, insbesondere für kostenlose Inhalte, eine Einnahmequelle auf die nicht verzichtet werden kann. Die Möglichkeiten Werbung zu schalten sind sehr vielfältig. Eins sollte aber jedem klar sein, ohne Werbung wären viele kostenlose Downloads nicht möglich und wir müssten viel Geld für Musik, Filme etc. ausgeben. Aber viele Webseiten sind mit Werbung so überfrachtet, dass der eigentliche Inhalt kaum zur Geltung kommt. In diese Sparte fällt auch die sogenannte „In-Text-Werbung“. Aber auch diese kann abgeschaltet werden.
Beim Arbeiten mit einem Windows-Computer hinterlässt jeder verräterische Spuren, die ausgelesen und weitergeleitet werden können. Welche Daten Microsoft und andere Unternehmen auf diese Weise erhalten, kann nur erahnt werden. Jeder weiß mittlerweile, dass das eigene Surfverhalten analysiert wird. Mit dem kostenlosen Tool „Privazer“ lassen sich Datenspuren nach Beendigung der Arbeit vom System restlos entfernen.
Mittlerweile gibt es viele verschiedene Anbieter von Textverarbeitungs- und Tabellenkalulationsprogrammen, die dem Microsoft Office Paket Konkurrenz machen. Diese, teilweise kostenlosen Programme, stehen dem Branchenprimus in nichts nach. Viele Nutzer tun sich aber schwer, vom Office Paket zu einem anderen Produkt zu wechseln. Meistens liegt es aber, trotz des hohen Preises des Microsoft Office Paketes, an der Vorinstallation auf Computer und Notebook. Das kostenlose Programm „FreeOffice 2012“ von der Firma SoftMaker ist dem Microsoft Produkt in Erscheinungsbild und Funktion so ähnlich, dass auch eingefleischte Microsoft Office User keine Probleme mit dem Wechsel haben sollten.
Der bekannteste und beliebteste Werbeblocker für den Firefox-Webbrowser ist und bleibt „Adblock Plus“. Diese kostenlose Erweiterung hat bisher sehr zuverlässig Werbung automatisch ausgeblendet. Seit der Version 2 sorgt aber eine integrierte Whitelist für Durchlässigkeit ausgewählter und akzeptabler Werbung. Eine Werbung hier und da ist sicherlich nicht das große Problem. Es bleibt aber zu vermuten, dass die Menge der eingeblendeten Werbung trotz „Adblock Plus“ weiter zunehmen wird. Wird es Ihnen zuviel, oder möchten Sie gar keine Werbung, dann wechseln Sie zum gleichwertigen Alternativ-Produkt „Adblock Lite“.
An die Facebook-Werbung am rechten Rand hat man sich schon fast gewöhnt. Hier kann jeder Werbung für seine Facebook-Seiten, Produkte oder Dienstleistungen schalten. Mitunter taucht dort aber auch der eigene Name oder der Name von Freunden unter der Werbung auf. Und zwar immer dann, wenn Sie selbst oder Freunde das beworbene Produkt „liken“, also dort auf „Gefällt mir“ geklickt haben. Facebook kombiniert einfach Werbeanzeigen mit Freunden. Sie möchten das nicht? Dann schalten Sie die Werbung mit Ihrem Namen einfach ab.
Musik satt: Mehrere Millionen Songs gibt es beim Musikdienst Spotify. Kostenlos und völlig legal. Über die Spotify-App haben Sie Zugriff auf alle Titel. Der „Preis“, den Sie dafür bezahlen müssen: In unregelmäßigen Abständen blendet Spotify Werbung ein. Für rund 30 Sekunden müssen Sie sich einen Werbeclip anhören. Oder auch nicht. Für Windows und Mac gibt es Werbeunterdrücker, die Spotify-Werbung automatisch ausblendet.