Das individuelle Einstellen des Desktops ermöglicht jedem, das Aussehen seines Computers nach eigenem Geschmack zu verändern. Das ist zwar sehr schön, kann aber bei verschiedenen Funktionen zu „kosmetischen“ Problemen führen. Stellt man beispielsweise den Desktop-Hintergrund zu hell ein oder wählt ein zu helles Bild aus, kann man die weiße Schrift der Verknüpfungen kaum noch lesen. Hier gibt es dann nur zwei Möglichkeiten: Den Desktop-Hintergrund wieder dunkler einstellen – oder die Schrift der Verknüpfungen entsprechend dunkler einstellen. Letztere Möglichkeit ist mit Bordmitteln, also ohne Herunterladen zusätzlicher Programme möglich.
Zu den üblichen Tätigkeiten der Textbearbeitung in Word gehört das Markieren von Textstellen. Nicht immer benötigt man aber zusammengehörige Textpassagen. Getrennte Textstellen lassen sich mit der Kombination [Strg] und der linken Maustaste markieren.
Wenn viele Fenster geöffnet sind und man den Blick auf den Desktop benötigt, kann man entweder alle Fenster separat minimieren bzw. schließen. Mit einer Tastenkombination können Sie aber auch alle offenen Fenster auf einmal verkleinern. Der Nachteil daran ist, das auch das aktive Fenster, das gerade bearbeitet wird, genauso minimiert wird. Eine fast unbekannte Tastaturkombination minimiert alle im Vordergrund befindliche Fenster – ausgenommen das derzeit aktive Fenster.
Seit Windows 7 gibt es in der Taskleiste die sogenannten Sprunglisten oder Jumplists. Wenn Sie mit der rechten Maustaste zum Beispiel auf das Explorer-Symbol klicken, erscheint eine Auswahl der am häufigsten genutzten Ordner. Beim Internet Explorer zeigt ein Rechtsklick auf das IE-Icon eine Auswahl der Lieblingswebseiten. Was kaum bekannt ist: Die Sprungliste lässt sich auch ohne rechte Maustaste öffnen.
Bei Outlook kann man in der Kalenderansicht standardmäßig zwischen drei Ansichtsformen auswählen: Tag, Woche und Monat. Bei der Wochenansicht sind es sogar nur fünf Tage, da Outlook von einer normalen Arbeitswoche ausgeht. Für manche Bedürfnisse ist die Standardansicht aber nicht das Optimum. Zum Beispiel für Vertriebsmitarbeiter oder Außendienst-Mitarbeiter, deren Aufgabengebiet auch Innendienst beinhaltet, sind nicht die ganze Woche unterwegs. Aber auch für den normalen Benutzer, der wissen möchte was in den nächsten Tagen an Terminen ansteht, müssen immer wieder die einzelnen Tage anklicken, um eine Übersicht zu bekommen. Eine versteckte Funktion in Outlook ermöglicht jedoch, eine Ansicht bis zu zehn Tagen auf einmal einzublenden.
Die Taskleiste gehört schon seit Windows 95 zu einem der wichtigsten Werkzeuge des Betriebssystems. Hier können Sie Programme starten, Lieblingsprogramme ablegen oder zwischen den laufenden Anwendungen wechseln. Meist kommt dabei die Maus zum Einsatz. Dabei geht’s es auch ohne Maus. Die Taskleiste lässt sich auch per Tastatur steuern.
Viele Tastenkombinationen basieren auf den Tasten [Alt] und [Strg]. Daher kann es schon mal passieren, dass man es nicht sofort merkt, wenn irrtümlich auf das englische Tastenlayout gewechselt wurde. Darin sind zum Beispiel die Tasten [Y] und [Z] vertauscht. Mit der Tastenkombination [Umschalt][Alt] wechseln Sie wieder zur deutschen Version.