Kommt es zu einem System- oder Programmabsturz, werden Sie von Windows in der Regel gefragt, ob ein Fehlerbericht zu Microsoft gesendet werden soll. Da Sie dies vermutlich stets verneinen, wäre es hilfreich, diese Berichte komplett zu deaktivieren. Zumal diese Berichte nur in den seltensten Fällen wirklich zu einer Lösung beitragen. Die genaue Vorgehensweise hängt dabei von der verwendeten Windows-Version ab. Für alle Versionen gilt, dass Sie zunächst die Version selbst abschalten und anschließend noch den Dienst, welcher die Leistung bremst deaktivieren müssen.
Windows-Puristen bevorzugen Minimaleinstellungen und wollen Animationen und andere grafische Effekte wie den Mausschatten deaktivieren. Bei älteren Computern sind die optischen Spielereien zudem Ressourcenkiller. Gut, dass sich alle für den Betrieb nicht erforderlichen Effekte abschalten lassen. Das Deaktivieren des Mausschattens ist sehr einfach und kann daher eines der ersten „Einsparungen“ sein.
Wenn Notebooks aus dem „Stand-By“ erwachen, dauert es einige Momente, bis es wieder komplett einsatzbereit ist. Einer der Prozesse, die die meiste Zeit zum aufwachen benötigen, ist die Wiederherstellung der WLAN-Verbindung. Mit einem Trick lässt sich der WLAN-Verbindungsaufbau nach dem Aufwachen aus dem Standbymodus beschleunigen.
Wenn man oft sehr lange Seiten lesen muss, kann das Scrollen mit dem Mausrad zur Tortur werden. Die Standardeinstellung des Mausrades ist auf drei Zeilen voreingestellt. Wer es schneller mag, kann den Turbo einschalten und zukünftig wesentlich flotter durch die Seiten blättern.
In Zeiten von Auktionsplattformen wie Ebay & Co wechseln auch sehr viele Computer ihre Besitzer. Meistens werden bei den gebrauchten Computern nur die gespeicherten Daten gelöscht. In den seltensten Fällen wird das Betriebssystem auf die Grundeinstellungen, bzw. auf die Standardeinstellungen zurückgestellt. Nach und nach werden dann die Einstellungen vom neuen Besitzer geändert. Dazu gehört auch das automatische aktualisieren von Treibern. Diese Funktion ist eine der wichtigsten, um sicherzustellen, dass alle Treiber immer auf dem aktuellsten Stand sind, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Sollte die automatische Update-Funktion deaktiviert sein, dann kann sie ganz einfach wieder eingeschaltet werden.
Bei Windows XP wurden in Menüs alternative Tastaturbefehle durch Unterstreichungen gekennzeichnet. Im Menü „Datei“ war zum Beispiel der Buchstaben „D“ unterstrichen und zeigte damit, dass sich das Datei-Menü auch mit [Alt][D] öffnen ließ. Dank der Kennzeichnung hat man ganz nebenbei die Menüsteuerung durch Shortcuts gelernt. Leider ist seit Einführung von Windows Vista diese Menühilfe zugunsten einer angeblich besseren Lesbarkeit bei hoher Bildschirmauflösung weggefallen. Glücklicherweise wurden die Funktion der unterstrichenen Buchstaben nicht aus dem Betriebssystem entfernt, sondern nur deaktiviert. Sie könne die Hilfsfunktion ganz einfach wieder einschalten.
Beim Verschieben oder Löschen großer Datenmengen oder Programmen empfiehlt es sich eine Defragmentierung der Festplatte(n) vorzunehmen. Wenn nur eine Festplatte vorhanden ist, dann kann man durchaus den Weg über die Systemsteuerung nehmen. Bei mehreren Festplatten muss man diesen Weg für jede Festplatte separat wiederholen. Sie können diesen Vorgang aber erheblich abkürzen.