Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie die Absender von Spam-Mails die ganzen Fantasie-Namen und Fake-E-Mail-Adressen anlegen können? Manche E-Mail-Programme ermöglichen die Anlage von mehreren Identitäten. Diese verschleiern dann die richtige Adresse, von der die Mails dann versendet werden. Ohne Profi-Software lässt sich die ursprüngliche Absenderadresse nicht ohne weiteres ermitteln. Seit der Thunderbird-Version 17.0.6 kann jetzt jeder verschiedene Identitäten anlegen.
Viele Anwender glauben, E-Mails seien private Nachrichten, die nur Absender und Empfänger einsehen können. Weit gefehlt. Elektronische Nachrichten sind vergleichbar mit Postkarten. Jeder, der die Postkarte in die Finger bekommt – von der Postannahmestelle über Verteilzentrum und Briefträger – kann Postkarten lesen. Gleiches gilt bei E-Mails: Elektronische Nachrichten gehen offen und ohne Briefumschlag auf die weltweite Reise. Jede Station im Web kann die Nachrichten problemlos lesen.
E-Mail-Adressen sind leider nicht immer unbegrenzt gültig. Anbieter von Freemail-Diensten, wie GMX oder Web.de, löschen alte Adressen die lange nicht mehr benutzt wurden. Aber auch ein Wechsel des Internetproviders zieht oftmals eine Änderung der E-Mail-Adresse mit sich. Wenn mal Zweifel auftreten, ob die E-Mail-Adresse eines Bekannten immer noch aktiv ist, sollte man das überprüfen. Das geht natürlich auch per Brief oder per Telefon. Man kann aber auch den Onlinedienst von „CentralOps.net“ zur Verifizierung nutzen.