Wer sich im Laufe des vergangenen Jahres für das Windows-10-Betriebssystem entschieden hat, der wird schnell festgestellt haben, dass die Firewall Defender standardmäßig aktiviert ist. So ist der Rechner automatisch – direkt ab Installation – gegen unbefugten Zugriff geschützt. Die meisten Ports sind ebenfalls durch die Firewall geschlossen und müssen gegebenenfalls für einige Spiele oder andere Programme manuell geöffnet werden. Das geht mit ein paar wenigen Mausklicks.
Eine Sicherheitslücke die es bereits seit Windows 95 gibt, hat durch die Vogel-Strauß-Politik von Microsoft fast zwei Dekaden überdauert. Nach der Entdeckung wurde die Gefahr von Firmenseite immer wieder heruntergespielt, gleichzeitig riet man aber zu einem Update. Über das Sicherheitsleck ist es möglich, die Logindaten eines Benutzers auszuspähen. Damit hätten Angreifer über das Microsoft-Live-Konto die Möglichkeit des Zugriffs auf viele Dienste wie Outlook.com, OneDrive oder Hotmail.
Das öffentliches WLAN nicht besonders sicher ist, haben wir in der Vergangenheit schon öfter erwähnt. Bei der Nutzung allgemein zugänglicher Hotspots muss man daher besondere Vorsicht walten lassen. Leider ist auch auf die vielgelobten HTTPS-Verbindungen kein Verlass. IT-Sicherheitsexperten haben eine Sicherheitslücke entdeckt, die ein knacken der HTTPS-Verschlüsselung ermöglicht.
Das Thema Datensicherung sollte für jeden Nutzer eine Überlegung wert sein, denn man speichert mit der Zeit seinen gesamten Schriftverkehr, die Erinnerungen in Form von Fotos, Videos und Audiodateien auf der Festplatte. Leider war Microsoft, im Gegensatz zu anderen Softwareanbietern, immer noch nicht in der Lage, die Datensicherung bedienerfreundlicher zu gestalten. Aber auch wenn die Wege zu den Sicherheitstools recht lang sind, bringt Windows alle erforderlichen Programme mit, um Backups anzulegen. Das einzige was du mitbringen musst, ist eine externe Festplatte.
Für Android- und iOS-Geräte gibt es VPN-Clients wie Sand am Meer. Auch wir berichteten in der Vergangenheit öfters über den einen oder anderen Anbieter. Die meisten (kostenlosen) Tools haben aber eines gemeinsam: Die Internetverbindung ist wesentlich langsamer. Wer einen schnelleren VPN-Zugang will, der muss halt bezahlen. Bei den Norwegern ist alles anders. Ab sofort können auch die Android-Nutzer den schnellen VPN-Dienst von Opera kostenlos nutzen. iPhone-Besitzer kamen schon im Mai in den Genuss von Opera VPN.
Schon viele Jahre gibt es bei Windows-Computern die Benutzerkonten. Sie werden durch Passwörter geschützt, damit bei gemeinsamer Nutzung mehrerer Personen, die eigenen Daten und Profileinstellungen geschützt sind. Aber wie das halt bei Passwörtern so ist, manchmal werden sie vergessen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, eine Kennwortrücksetzdiskette zu erstellen. Natürlich kann es aber auch eine CD/DVD, ein USB-Stick oder eine Speicherkarte sein.
Die Firma Trend Micro, Hersteller von Security-Software, hat Mitte April 2016 zwei äußerst gefährliche Sicherheitslücken beim beliebten Apple-Quick-Time-Player entdeckt. Über diese Schwachstellen können Hacker infizierte Computer übernehmen. Dies wurde bereits von der amerikanischen Heimatschutzbehörde, Homeland Security, bestätigt. Als Gegenmaßnahme wird eine komplette Deinstallation des Quick-Time-Players empfohlen.