Du liebst es, Windows auf den Kopf zu stellen und Sicherheitslücken zu finden? Dann kannst du dir das auch bezahlen lassen. Microsoft zahlt für das Auffinden von Sicherheitslücken ein Kopfgeld bis zu 250.000 USD. Schon unter Windows 8.1 wurden über das Bug-Bounty-Programm für schwerwiegende Sicherheitslücken bis zu 100.000 Dollar ausgeschüttet. Das neue Kopfgeld-Programm wurde erweitert und startete am 27.07.2017.
Im Autostart-Bereich des Windows Betriebssystems befinden sich System-Prozesse und Einträge von installierten Programmen, die beim Hochfahren automatisch starten sollen und/oder müssen. Leider trägt sich dort, meist unbemerkt, auch Schadsoftware ein, die nicht immer sofort erkannt wird. Um diese zu identifizieren und zu entfernen, ist ein Scan des Windows-Autostart erforderlich, dass vom Tool HijackThis mit ein paar Mausklicks zuverlässig durchgeführt wird.
Das Windows Betriebssystem enthält ein integriertes Tool zum Aufspüren und Entfernen von Viren und Trojanern. Es arbeitet recht zuverlässig, kann manuell gestartet werden und ist daher gut geeignet zwischendurch mal einen Systemscan oder auch nur eine einzelne Datei auf Schädlinge zu untersuchen.
Wer kennt sie nicht, die E-Mails mit angehängten Rechnungskopien im Word-, PDF- oder Excel-Format. Im Text der Nachricht steht dann meist Letzte Mahnung, oder andere Aufforderungen, den Anhang zu öffnen. Zu weit mehr als 90 Prozent sind dies allesamt Versuche, Schadware auf unseren Rechnern zu installieren. Wer sich nicht sicher ist, ob es sich um Malware-Anhänge handelt, für den gibt es eine „Sandbox“-Variante, um diese sicher öffnen zu können.
Es ist mal wieder soweit. Derzeit versuchen die Betrüger uns Telekom- und Microsoft-Kunden über´s Ohr zu hauen. Offensichtlich werden sie nicht müde, gefälschte Rechnungen mit Schadsoftware-Links zu senden. Auch die angeblichen Support-Mitarbeiter von Microsoft führen mal wieder ihren Telefonterror verstärkt durch.
Das Domain Name System (DNS) ist überall vorhanden und ein gern genutztes Tor um Angriffe auf Netzwerke durchzuführen. DNS ist einer der Dienste die fast jede Firewall problemlos passieren dürfen und kaum kontrolliert werden. Insbesondere öffentliche WLAN-Hotspots werden gerne attackiert, um an Nutzerdaten zu kommen. Bevor man sich mit dem eigenen Notebook auf zugangsgesicherte Webseiten einloggt, ist es ratsam das betreffende Netzwerk auf DNS-Angriffe zu überprüfen. Mit dem richtigen Tool ist das kein Problem.
Hacker ist nicht gleich Hacker. Manche sind sehr kreativ, wenn sie an die Daten ihrer Opfer kommen wollen. Phishing-Webseiten, Trojaner, Würmer und ähnliche Schadprogramme erfordern ein recht gutes Fachwissen, aber es geht auch einfacher. Zum Beispiel das Mitschneiden der Tastaturanschläge beim Schreiben. Hierzu sind im Web etliche Programme, sogenannte Keylogger, erhältlich. Sie ermöglichen auch ohne große IT-Kenntnisse das Aufzeichnen von Schreibtätigkeiten.