
gesichert


Etliche Messenger bieten verschlüsselte Chats an. So auch Telegram. Hier gibt es die Funktion Neuer Geheimer Chat, die eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nutzt. Aber trotz dieser Verschlüsselung kann man sehen, wer mit wem in Verbindung steht. Diese Anzeige, wann du zuletzt online warst, kann abgeschaltet werden.
Das einzig Gute an der Spionageaffaire um Edward Snowden ist, dass den vielen Nutzern von Computern und Smartphones bewusst geworden ist, wie leichtfertig man in der Vergangenheit mit seinen Daten umgegangen ist. Und wer sich in seiner Freizeit dann noch für Anonymisierungsprogramme engagiert, der wird schnell zum Ziel von Geheimdiensten und von diesen bis ins kleinste ausspioniert. So erging es vor kurzem dem Erlanger Studenten Sebastian Hahn, der in seiner Freizeit einen Server für das TOR-Netzwerk betreibt. Aber auch der „normale“ Computernutzer ist nicht ganz wehrlos. Immer mehr Programme drängen auf den Markt, die eine verschlüsselte Kommunikation ermöglichen. So auch in diesem Fall das Chat-Programm CryptoCat.
Bei jeder neuen Veröffentlichung um Ausspähaktionen der Geheimdienste, kann man nur staunen, für welche Daten sich die NSA und Konsorten interessieren. Immer wieder hören wir von neuen Arten der Bespitzelung, aber nicht, ob und was man dagegen tun kann. Beim telefonieren oder chatten möchte doch jeder reden wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Zumindest für diese Kommunikationsplattformen soll es nach Angaben von „SecurStar GmbH“ das Programm „Phonecrypt Desktop“ genau das garantieren.
Facebook hat sich wieder etwas neues einfallen lassen. Natürlich still und heimlich und ohne die Facebook-User darüber zu informieren. Es geht um die automatische Gesichtserkennung. Wird ein neues Foto hochgeladen, erkennt Facebook automatisch die Gesichter. Die Funktion ist automatisch bei jedem aktiviert. Wer nicht erkannt werden möchte, muss daher aktiv werden und die Gesichtserkennung in den Facebook-Einstellungen abschalten.