Ob und welche Zellen Formeln enthalten, lässt sich per Mausklick herausfinden. Ein Blick in die Eingabezeile verrät, ob der Wert fest eingetragen wurde oder mit einer Formel berechnet wurde. Per Doppelklick werden sogar die Zellbezüge farbig dargestellt. Doch was tun, wenn eine riesige Tabelle auf Formeln überprüft werden soll?
Ohne Formeln geht in Excel (fast) nichts. Erst mit den richtigen Formeln wird aus einer normalen Excel-Tabelle ein dynamisches Werkzeug. Allerdings können die einzelnen Formeln und Zellbezüge ganz schön kompliziert werden. Spätestens bei verschachtelten Wenn-Dann-Konstrukten haben es selbst Excel-Profis schwer den Überblick zu behalten. Direkt nach dem Erstellen einer Formel ist der Sinn und Aufbau noch klar – aber nach Monaten oder Jahren oder wenn ein anderer Mitarbeiter die Tabelle bearbeiten muss, kann man bei komplizierten Formeln nur mit Mühe nachvollziehen, wofür diese und jene Formel eigentlich gut war. Formelkommentare machen es einfacher.
Rechnungen werden meist in Word erstellt. Aber wie: Die Rechnung selbst sieht optisch zwar perfekt aus, alle Berechnungen werden aber mühsam von Hand erstellt. Rechnungssumme und Umsatzsteuer werden mühsam im Taschenrechner berechnet und dann manuell in die Rechnung übertragen. Das ist nicht nur mühsam, sondern führt oft zu Tippfehlern und falschen Beträgen. Damit das nicht passiert, lassen Sie besser Word die Beträge berechnen.
Beim Rechnen hält sich Excel strikt an die mathematischen Regeln. Kommt als Ergebnis der Wert Null heraus, zeigt Excel die Ziffer 0. Auch wenn das mathematisch korrekt ist, sind die Nullwerte in Excel-Tabellen aber nicht immer willkommen. Zum Glück geht’s auch ohne Nullen. Wer Excel-Tabellen übersichtlicher gestalten möchte, kann die Nullwerte ganz einfach verstecken.
