Viele Programme legen im Benutzerverzeichnis „AppData“ Benutzereinstellungen, Vorlagen und etliches mehr ab. Bei einer Neuinstallation des Windows-Betriebssystems gehen diese Daten verloren. Dann müssen Sie nach dem Aufspielen der benötigten Programme alle Einstellungen wieder anpassen. Selbst erstellte Vorlagen sind aber trotzdem verloren. Um sich viel Zeit und Arbeit zu ersparen, sollte man das Benutzerverzeichnis auf einer Speicherkarte, oder einer anderen externen Speichereinheit sichern. Eine regelmäßige Sicherung des Benutzerverzeichnisses ist daher empfehlenswert.
Beim täglichen Schriftverkehr privat und im Beruf werden häufig fast identische Schriftstücke aufgesetzt. Beim Textverarbeitungsprogramm Word kann man immer wiederkehrende Texte als Vorlage speichern. Da aber E-Mails häufig den „normalen“ Brief ersetzen, ist der Zeitverlust durch immer neues Tippen oder das Ändern alter E-Mails enorm. Die wenig genutzte Vorlagen-Funktion von Outlook spart viel Zeit und Tipparbeit.
Werden Dateien auf Festplatten oder externen Speichermedien gelöscht, dann sind sie zwar nicht mehr sichtbar, aber physisch trotzdem noch vorhanden. Diesen Umstand machen sich übrigens verschiedene Datenrettungsprogramme zunutze. Sollen die gelöschten Daten jedoch unwiederbringlich zerstört werden, dann sollte man einen anderen Weg wählen.
Mit Desktop-Verknüpfungen lassen sich Programme und Ordner mit einem Doppelklick starten. Soweit die Normalität. Allerdings lassen sich mit einer Verknüpfung auch mehrere Startvorgänge per Doppelklick auf einmal erledigen. Diese Aufgabe können die „normalen“ Verknüpfungen nicht erledigen, daher muss man manuell mehrere Pfade zu einer „komplexen Verknüpfung“ zusammenführen. Das hört sich zunächst komplizierter an, als es in Wirklichkeit ist.
Im Windows-Explorer erscheinen in der Übersicht „Computer“ bzw. „Dieser PC“ alle Festplatten-, Netzwerk- und Speicherkartenlaufwerke. Das war’s aber auch schon. Praktischer wäre es, wenn man hier nicht nur die Laufwerke, sondern auch die Lieblingsprogramme starten könnte. Kein Problem. Mit folgendem Trick lassen sich in der Laufwerksliste auch Programme, Dateien und Dateiverknüpfungen aufnehmen.
Aus dem Internet heruntergeladene Dateien werden standardmäßig im Ordner „Downloads“ abgelegt. Dann nutzt man normalerweise den Windows-Explorer um den Ordner aufzurufen. Dies ist mit mehreren Mausklicks verbunden, die man aber mit einem Trick auf zwei Klicks minimieren kann.
Bei Word und Excel ist der Standard-Speicherordner „Eigene Dokumente“ festgelegt. Da aber die wenigsten Nutzer hier alle Dokumente unsortiert ablegen, sondern thematische Unterordner anlegen, ist diese Funktion nicht so optimal. Wer häufig Dokumente gleicher Kategorie anlegt, bei dem lohnt sich auch die Änderung des Standard-Speicherpfades. Mit wenigen Mausklicks ist dieser schnell geändert.