Für die Wiedergabe von Musik- und Videodateien nimmt man normalerweise einen Media Player wie VLC, Windows Media Player, iTunes oder QuickTime. Allerdings dauert es nach einem Doppelklick auf eine MP3- oder Videodatei oft eine halbe Ewigkeit, bis der Media Player startet und die Wiedergabe beginnt. Was kaum bekannt ist: es geht auch ohne extra Media-Player-App. Der Chrome-Browser reicht. Rasend schnell ist er sowieso – auch beim Öffnen von MP3-Musikdateien.
PDF ist der Standard für den Dokumentaustausch. In Browsern wie Google Chrome oder Firefox ist der PDF-Viewer zum Betrachten von PDFs daher bereits eingebaut. Beim Klick auf eine PDF-Datei wird sie direkt im Browser angezeigt – ein separater PDF-Viewer ist überflüssig. Das ist aber nicht immer praktisch. Die vom Browser verwendeten PDF-Viewer bieten nur wenige Funktionen und nur minimalen Komfort. Wer PDFs statt direkt im Browser lieber wieder im externen PDF-Viewer wie den Adobe Reader oder Foxit öffnen möchte, kann die eingebaute PDF-Funktion deaktivieren.
E-Mails mit wichtigem Inhalt oder sensiblen Daten sollten nicht für jeden lesbar versendet werden. In Büros mit vielen Kollegen oder auch zu Hause muss nicht jeder jede Nachricht lesen können. Im Web gibt es eine Menge Programme und Anleitungen zur Absicherung der elektronischen Post. Für das Browser basierende Google Mail (GMail) gibt es die Erweiterung SecureGmail, die Nachrichten mit nur zwei Mausklicks per AES-Verschlüsselung sichert.
Beim Surfen im Internet hinterlässen wir jede Menge Spuren. Große und kleine Online-Shops, Werbenetzwerke oder auch Google legen Benutzerprofile an, um zielgerichtete Werbung bei Ihnen zu platzieren. Mit der Do-Not-Track-Funktion (frei übersetzt: Bitte nichts protokollieren) kann man den Webseitenbetreibern mitteilen, das kein Nutzungsprofil angelegt werden soll. Allerdings ist die Do-Not-Track-Funktion bei allen Browser standardmäßig deaktiviert. Es wird also munter protokolliert was das Zeug hält. Wer nicht getrackt werden möchte, muss die Funktion erst einschalten.
Viele Webseiten enthalten Vorschaubilder die durch eine Verlinkung zu der Großansicht führen. Das beste Beispiel ist die Google Bildersuche. Um das Bild in der dazugehörigen Größe zu betrachten, muss man dieses Bild anklicken und wird zu dieser Webseite weitergeleitet. Das Addon Imagus für Google Chrome ermöglicht auch die Originalansicht des Bildes, jedoch ohne Sie auf dessen Webseite zu wechseln.
Animierte GIFs waren lange Zeit von der Internet-Bildfläche verschwunden. Nach der Hoch-Zeit in den 1990er Jahren galten sie eigentlich als ausgestorben. Spätestens seit Google+ sind sie wieder in Mode – und nerven mit flackernden Bildchen und vermeintlich witzigen Filmchen. Die gute Nachricht für alle, die von animierten GIFs genervt sind: in den meisten Browsern lassen sich die Animationen ganz einfach stoppen und danach wieder starten.
Windows XP wird zu Grabe getragen. Am 08. April ist seitens Microsoft Schluss mit dem Windows XP-Support. Das bedeutet: es wird keine Updates mehr für das Betriebssystem und die Microsoft-Programme geben. Neu entdeckte Sicherheitslücken werden nicht mehr gestopft. Wer trotzdem weiter mit Windows XP arbeiten möchte oder muss, sollte sich daher Gedanken über den Browser machen. Denn trotz offiziellem Support-Ende gibt es noch einige Browser-Hersteller, die Windows XP die Stange halten und auch nach dem Support-Ende noch Browserupdates zum sicheren Surfen herausbringen.