Viele Computer-Programme enthalten auch ein Deinstallationsprogramm, um es später restlos vom PC wieder entfernen zu können. Wirklich restlos? Leider ist das nicht immer der Fall. Bei etlichen Programmen bleiben immer noch Restdateien übrig, weil die Deinstallationsroutinen schlampig oder auch nur halbherzig programmiert wurden. So bleiben oft Dateiordner, Startmenü- und/oder Registryeinträge übrig, die unnötig Speicherplatz und Prozessorkapazitäten beanspruchen. Hier helfen Tools wie zum Beispiel der „Iobit Uninstaller“, Programmreste zu identifizieren und vollständig vom Rechner zu entfernen.
Dass Windows Daten und Informationen sammelt, ist sicherlich keine neue Erkenntnis. Selbst Informationen von USB-Sticks, die man nur einmal genutzt hat, werden in den Tiefen des Betriebssystems dauerhaft gespeichert. Mit der Zeit werden so Unmengen von unnützen Daten gespeichert, die Prozessor und Festplattenspeicher belasten. Will man diesen Datenmüll entfernen, muss er mühselig aufgespürt werden. Das Programm „GhostBuster“ bietet hier eine einfache und kostenlose Hilfe.
In Zeiten von Auktionsplattformen wie Ebay & Co wechseln auch sehr viele Computer ihre Besitzer. Meistens werden bei den gebrauchten Computern nur die gespeicherten Daten gelöscht. In den seltensten Fällen wird das Betriebssystem auf die Grundeinstellungen, bzw. auf die Standardeinstellungen zurückgestellt. Nach und nach werden dann die Einstellungen vom neuen Besitzer geändert. Dazu gehört auch das automatische aktualisieren von Treibern. Diese Funktion ist eine der wichtigsten, um sicherzustellen, dass alle Treiber immer auf dem aktuellsten Stand sind, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Sollte die automatische Update-Funktion deaktiviert sein, dann kann sie ganz einfach wieder eingeschaltet werden.
Bei Windows XP wurden in Menüs alternative Tastaturbefehle durch Unterstreichungen gekennzeichnet. Im Menü „Datei“ war zum Beispiel der Buchstaben „D“ unterstrichen und zeigte damit, dass sich das Datei-Menü auch mit [Alt][D] öffnen ließ. Dank der Kennzeichnung hat man ganz nebenbei die Menüsteuerung durch Shortcuts gelernt. Leider ist seit Einführung von Windows Vista diese Menühilfe zugunsten einer angeblich besseren Lesbarkeit bei hoher Bildschirmauflösung weggefallen. Glücklicherweise wurden die Funktion der unterstrichenen Buchstaben nicht aus dem Betriebssystem entfernt, sondern nur deaktiviert. Sie könne die Hilfsfunktion ganz einfach wieder einschalten.
Der Standardpasswortschutz von Windows erlaubt jeder Person unbegrenzt viele Anmeldeversuche durchzuführen. Das kommt nicht nur Hackern entgegen, sondern auch „bösen“ Arbeitskollegen, die in Pausen versuchen an Ihre Dateien zu gelangen. Auch Kinder versuchen immer mal wieder, mit dem Passwort der Eltern den Jugendschutz ihres Benutzerkontos zu umgehen. In solchen Fällen ist es ratsam, den Passwortschutz zu verschärfen und den Zugang nach drei erfolglosen Anmeldeversuchen für 30 Minuten zu sperren.
Bei Windows 7 und Vista erhält man eine Vorschau aller offenen Programme und Ordner mit der Tastenkombination [Alt][Tab]. Diese Miniaturvorschauen werden dank Aero-Modus in einem transparenten Band sehr schön dargestellt. Allerdings sind diese Vorschau-Icons für den einen oder anderen Nutzer viel zu klein. Mit insgesamt vier neuen Einträgen in der Registry lassen sich die kleinen Fensterchen schnell und einfach vergrößern.
Bei hartnäckigen Computer-Viren oder anderen PC-Problemen greift man zum „abgesicherten Modus“, um den Fehlern auf die Schliche zu kommen. Der abgesicherte Modus wird mit der [F8]-Taste gestartet, die während des Boot-Vorgangs gedrückt wird. Es kann aber – zum Beispiel bei besonders resistenten Viren – passieren, dass der abgesicherte Modus nicht auf normalem Wege startet und [F8] ignoriert wird. Oder man verpasst oder vergisst das Drücken der [F8]-Taste an der richtigen Stelle. Dann lässt sich der abgesicherte Modus mit einem Trick erzwingen.