Der Gmail-Spamfilter als effektiver Virenschutz für den PC

Ein großer Teil der Computer wird durch Viren, die per E-Mail versendet werden, infiziert. Daher muss ein gutes Antiviren-Programm auch den Nachrichteneingang überwachen. In der Vergangenheit kam es leider immer wieder vor, dass die Virenscanner eine neue Bedrohung nicht schnell genug erkannt haben. Einen viel besseren Schutz vor Viren und Phishing-Mails bietet der Spamfilter von Gmail.

In allen Windows Betriebssystemen, einschließlich dem neuen Windows 10 existiert die gleiche Sicherheitslücke seit nunmehr mindestens 18 Jahren. Wiederentdeckt wurde die Schwachstelle Redirect to SMB von der Firma Cylance.
Die Windows-Defender-Software schützt den Rechner vor unerwünschter Malware. Doch sie ist nicht auf allen Computern installiert, oder auf dem aktuellsten Stand. So kann es dann noch passieren, dass Spyware oder Viren auf den PC gelangen. Da verschiedene Schadprogramme sich automatisch über das Web aktualisieren, können Beseitigungsversuche mit aktualisierter Antivirensoftware trotz allem erfolglos sein. In vielen Fällen kann aber der Windows Defender Offline helfen.
Nach einer längeren Ruhephase treten jetzt wieder häufiger Lösegeld-Trojaner als gefälschte Antivirenprogramme auf. Die Verbreitung dieser Erpressertools ist sogar aggressiver als in der Vergangenheit. Ein gutes Beispiel ist die „Windows Expert Console“ beziehungsweise „Cleaner.exe“. Mit dem „Panda Cloud Cleaner“ können Sie diese Erpresser wieder loswerden. Es gibt sogar für komplett blockierte Computer eine über USB-Sticks bootfähige Version.
Wie gefährlich Bot-Netze sind, zeigt gerade wieder der neue Identitäts-Diebstahl von 16 Millionen E-Mail-Konten. Bot-Netze bestehen aus einer Reihe von automatisch arbeitenden Computerprogrammen, die infizierte Computer zu einem Netzwerk verbinden, um eine größtmögliche Verbreitung von Schadsoftware und Spam-Mails zu gewährleisten. Dabei werden die Daten auf den Rechnern dazu benutzt, um weitere Computer diesem Bot-Netz hinzuzufügen. Deshalb sollte man regelmäßig seinen Rechner auf solche Bot-Netze checken. Der Online-Dienst „Botfrei“ bietet diesen Check, sowie die passenden Gegenmaßnahmen kostenfrei an.
Bei jedem Download mit dem Mozilla Firefox werden alle Dateien durch den integrierten Virenscanner auf Schadsoftware geprüft. Das verlangsamt den Download und macht sich besonders bei Computern mit schwächeren Prozessoren bemerkbar. Durch die Deaktivierung des Scanners wird die Geschwindigkeit wieder erhöht.
Add-ons und Plugins sind wichtig für Funktionserweiterungen eines Browsers. Doch manchmal stellen sie auch eine Gefahr da. Viele Einstellungen und Antivirenprogramme sichern Sie gegen Gefahren aus dem Web ab. Da man sich aber nicht immer sicher sein kann, ob eine Erweiterung/Plugin aus einer sicheren Quelle stammt, sollte man sich eine Möglichkeit schaffen, mit der man sicherheitsrelevante Webseiten (zum Beispiel Onlinebanking) besuchen kann. Diese Möglichkeit bietet der Firefox-Browser.