Regelmäßiges Training tut gut. Auch für Ihre Festplatte. Je regelmäßiger Sie Ihre Festplatte defragmentieren, um so flotter ist sie. Wenn Sie Ihre Festplatte regelmäßig auf Fehler untersuchen möchten, sollten Sie Windows bei jedem Start des Betriebssystems mit der Festplattenpflege beauftragen. Die Optimierung erfolgt dann vollautomatisch und ohne Ihr Zutun. Das kostet beim Starten des Computers zwar ein wenig Zeit, dafür ist Ihre Festplatte immer in einem kerngesunden Zustand.
Regelmäßige Pflege tut gut: Die Defragmentierung der Festplatten sollten Sie etwa einmal pro Woche durchführen. Erfreulich dabei: Je regelmäßiger Sie die Frischzellenkur verordnen, um so weniger Zeit benötigt Windows für den einzelnen Optimierungsvorgang.
Eines ist sicher: Ihre Festplatte ist fragmentiert. Jetzt und in diesem Augenblick. Auch wenn sie noch so sorgsam sind. Das ist kein Grund zur Beunruhigung, denn jede Festplatte ist davon betroffen. Das Aufteilen von Dateien in kleine Häppchen gehört quasi zum Grundwesen einer jeden Festplatte. Es erleichtert Windows das mühelose Speichern von Dateien – auch wenn es mit der Zeit immer länger dauert.
Auf der Festplatte landen unzählige Dateien: Programme, Musik, Fotos, Videos und Spiele werden kreuz und quer auf den runden Scheiben verteilt. Windows legt die Dateien beim Speichern einfach dort ab, wo gerade Platz ist. Fast wie in einer Rumpelkammer heißt es: Tür auf, Datei rein, Tür wieder zu. Das ist zwar beim Speichern recht praktisch, weil es schnell geht, führt aber dann doch irgendwann zum reinsten Datenchaos.
Wie fit ist Ihre Festplatte wirklich? Auch wenn die S.M.A.R.T.-Gesundheistprüfung keinen Befund liefert, kann es schlecht stehen um den Datenträger. Schuld daran sind dann nicht etwa Hardware-Fehler, die S.M.A.R.T. finden würde, sondern so genannte logische Fehler. Das sind Fehler in der Datenstruktur auf der Festplatte. Defekte Dateien oder unlesbare Dateireste, die insbesondere bei Abstürzen auftreten, können die Ursache hierfür sein.
Egal, ob Sie Ihre Festplatte „am Stück“ oder in Form von Partitionen verwenden: Das wichtigste Kriterium für Ordnung auf der Festplatte ist die richtige Ordnerstruktur. Gerade auf der Festplatte macht sich das Sprichwort „Ordnung ist das halbe Leben“ bezahlt. Bei mehreren tausend Dateien auf dem Datenträger spielt Ordnung von Anfang an eine wichtige Rolle.
Neu gekaufte Computer verfügen in den meisten Fällen über nur eine Festplatte, die Sie in Windows als Lokaler Datenträger C: wieder finden. Mitunter tauchen aber weitere Festplatten-Laufwerksbuchstaben – z. B. D: oder E: – auf, obwohl nur eine einzige Festplatte eingebaut ist. In diesem Fall wurde die Festplatte in so genannte Partitionen (Teilbereiche) unterteilt. Jede Partition der Festplatte erhält dann im Arbeitsplatz einen eigenen Laufwerksbuchstaben. Für Windows sieht es so aus, als wären weitere Festplatten installiert – obwohl es sich physikalisch nur eine einzige, dafür aber aufgeteilte Platte handelt.