Die Situation kennt jeder Musikfan: Die digitale Musik ist auf dem Hauptrechner gespeichert, soll aber im Wohnzimmer oder auf dem Notebook abgespielt werden. Mit Windows 7 kein Problem. Über die Streaming-Funktion können Sie die zentral gespeicherten Filme, Songs und Videos übers Netzwerk von anderen Geräten abspielen lassen; etwa von der Xbox im Wohnzimmer. Die Xbox dient als sogenannter Extender für Windows Media Center. Die Extendertechnologie gibt es in vielen gängigen Unterhaltungsgeräten wie Stereoanlagen, Fernseher oder DVD-Spieler.
Der Zugriff über das Netzwerk ist langsamer als der direkte Zugriff auf Dateien und Ordner der lokalen Festplatte. Je nachdem, wie viele Netzwerkteilnehmer zurzeit im Netzwerk „unterwegs“ sind und Dateien kopieren, kann das Öffnen einer Netzwerkdatei schon mal zu einer Geduldsprobe werden. Bei drahtlosen Funknetzwerken kommt erschwerend hinzu, dass mit zunehmendem Abstand zum Sender die Übertragungsleistung abnimmt.
Im Netzwerk-Ordner listet der Windows-Explorer alle Netzwerk-PCs und –Ordner auf, die er finden kann. Mitunter ist die Suche allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Die Liste bleibt leer oder bestimmte Netzrechner fehlen. Oft hilft es, mit der Taste [F5] eine erneute Suche zu starten. Sollte die Suche noch immer nicht erfolgreich sein, können Sie zu einem Trick greifen. Verwenden Sie statt der Netzwerksuche von Windows direkt die IP-Adresse des Rechners. Folgende Schritte sind hierzu notwendig:
Über die Ordner Netzwerk und Heimnetzgruppe lassen sich bequem alle Ordner und Dateien des lokalen Netzwerks und der Heimnetzgruppe erkunden. Wenn Sie häufig auf dieselben Netzwerkordner zugreifen, ist der Weg über die Netzwerkordner jedoch recht mühsam. Einfacher ist es, wenn Sie für häufig benutzte Netzwerkressourcen einen eigenen Laufwerksbuchstaben einrichten. Dann können Sie bequem über das neue Laufwerk auf die Netzdateien zugreifen. So funktioniert’s:
Sobald im lokalen Netzwerk Ordner und Drucker wurden, können Sie von anderen PCs aus darauf zugreifen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen zwei Varianten: Für den gelegentlichen Zugriff verwenden Sie die Netzwerkumgebung oder die Heimnetzgruppe des Windows Explorers. Praktischer ist es, für den Netzwerkordner einen eigenen Laufwerksbuchstaben einzurichten.
Ist im Netzwerkcenter die Freigabe von Dateien generell erlaubt (siehe weiter oben), können Sie gezielt einzelne Ordner Ihrer Festplatte für andere Benutzer freigeben. Diese können dann übers Netz im jeweiligen Ordner stöbern und – je nach Benutzerrecht – Dateien lesen, bearbeiten und löschen. Für jeden Ordner legen Sie dabei separat fest, welcher Benutzer mit welchen Rechten auf die Dateien zugreifen darf. Folgende Schritte sind hierzu notwendig:
Sobald mehrere Computer über ein Netzwerk verbunden sind, können die einzelnen PCs untereinander Daten austauschen oder Drucker gemeinsam nutzen. Das ist allerdings nicht uneingeschränkt möglich. Damit im Netzwerk nicht jeder einfach alles machen kann, ist das Netzwerk durch Sicherheitsmaßnahmen geschützt. Um einen geregelten Zugriff zu ermöglichen, müssen Sie Windows zuerst mitteilen, ob und von wem der Zugriff auf Dateien und Drucker möglich ist.