Ganz schön gemein: Findige Hacker schaffen es immer wieder, durch gefälschte E-Mails und Webseiten sensible Daten wie Kennwörter oder PIN und TAN fürs Homebanking zu ergaunern. Mit wenigen Mausklicks ist man die die Falle getappt. Die Gauner verschicken E-Mails, die exakt genau so aussehen wie z.B. E-Mails Ihrer Hausbank. Sogar als Absender erscheint die Hausbank. Alles gefälscht. Sowohl der Absender als auch der Inhalt sind falsch. Wer den manipulierten Link in der Mail anklickt, landet dann aber nicht bei der Hausbank, sondern bei der manipulierten Webseite des Angreifers – die natürlich so aussieht wie die der Bank. Wer jetzt leichtgläubig seine PIN und TAN eingibt, ist in die Falle getappt. Fachleute sprechen hier vom Phishing, dem Fischen nach persönlichen Informationen.
Eigentlich müssen Sie sich um Windows Defender nicht weiter kümmern. Es bleibt unauffällig im Hintergrund und wacht darüber, dass keine schädliche Software eindringt.
Auf Wunsch können Sie Defender unter die Motorhaube schauen und genau festlegen, wie weit der Schutz gehen soll.
Ein großes Ärgernis ist sogenannte Malware – frei übersetzt: Schad-Software. Weit verbreitet sind zum Beispiel Spyware-Spionageprogramme. Das Ärgerliche: Zahlreiche Freeware- und Shareware-Programme installieren still und heimlich SpyWare auf Ihrem PC. Der Name ist gut gewählt: Wie ein feindlicher Spion nistet sich die SpyWare heimlich im PC ein und spioniert sie aus. Welche Programme Sie wann aufrufen, zu welchem Zeitpunkt Sie ins Internet gehen oder welche Webseiten sie besuchen. Die Informationen übermittelt die SpyWare dann unbemerkt im Hintergrund an seine Programmierer. Das ist nicht nur störend und lästig, sondern macht Ihren PC auch noch langsamer. Schlimmstenfalls spioniert der Eindringling sogar Kennwörter oder PIN- und TAN-Nummern aus.
Ist mein PC sicher? Sind alle Sicherheitsupdates installiert? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele PC-Benutzer. Insbesondere, wenn in Fachzeitschriften oder Radio und Fernsehen über neue Sicherheitslöcher berichtet wird. Damit die Fragen gar nicht erst aufkommen, hat Windows ein nützliches Werkzeug an Bord: Das automatische Update.
Einmal eingeschaltet, sorgt die Windows-Firewall automatisch für einen optimalen Schutz vor Angriffen. Dank der einfachen Bedienung kommen auch Laien mit der Firewall schnell zurecht. Für Profis gibt es einen erweiterten Modus, mit dem Sie die Firewalleinstellungen bis ins kleinste Detail ändern können.
Normalerweise reichen die Standardeinstellungen für einen wirksamen Schutz vollkommen aus. Alle anderen Einstellungen können Sie zunächst unverändert lassen. Nur wenn es mit einem neu installierten Programm Probleme gibt und sich damit keine Internetverbindung aufbauen lässt, müssen Sie eingreifen.
Ohne Firewall mit einem PC zu arbeiten ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt: Die Fahrt kann durchaus gut gehen – im Falle eines Falles endet die Reise aber mit bösen Verletzungen. Mit „Reise“ ist beim PC das Surfen durch das Internet gemeint. Wer hier ohne Firewall unterwegs ist, fängt sich schneller als gedacht einen Virus, Trojaner oder ähnlich gemeine digitale Schädlinge ein.