Das Google alles speichert ist ja kein Geheimnis mehr. Das können wir zwar nicht ändern, aber wir können verhindern dass getätigte Suchanfragen für die anderen Benutzer des Computers sichtbar werden. Durch die automatische Vervollständigung sieht jeder andere Benutzer was vor ihm gesucht wurde. Daher sollte man von Zeit zu Zeit die Suchhistorie löschen.
Jeder, der bei Google sucht, muss eines wissen: Google schaut jedem Nutzer genau über die Schulter und protokolliert jede Sucheingabe, jeden Klick. Und nervt mit Werbung. Das nehmen viele aber in Kauf, da Google einfach gute Suchergebnisse liefert. Die Alternativen konnten viele bisher nicht überzeugen. Dabei gibt es sie, die Google-Alternative mit Google-Qualität aber ohne Google-Überwachung.
Office-Dateien wie zum Beispiel Word- und Excel-Dateien oder auch Digitalfotos enthalten Daten, die zum Teil vertraulich, persönlich und systemtechnisch bedingt sind. Diese Metadaten können genutzt werden, um Nutzerprofile zu erstellen und um das Surf-Verhalten zu analysieren. Diese Daten werden von Windows automatisch erfasst und der Datei angehängt. Das verrückte daran ist, dass Sie Windows benötigen, um Ihre Dokumente von den Metadaten zu reinigen. Mit ein paar Klicks sind diese Daten schnell entfernt und Sie können dann sicher sein, dass keine unerwünschte Weitergabe von Dateieigenschaften stattfindet.
Bequem ist sie ja – die automatische Kennwortspeicherung des Internet Explorers. Für Webseiten wie Facebook, Amazon oder ebay braucht man sich die Zugangsdaten nicht mehr zu merken. Da Benutzername und Kennwort zwischengespeichert wurden, werden sie vom Internet Explorer automatisch eingetragen; man ist sofort angemeldet. Der Komfort geht aber zu Lasten der Sicherheit. Denn auch andere PC-Benutzer können sich mit einem Klick bei kennwortgeschützten Webseiten anmelden. Zudem gibt es Tools, die gespeicherte Zugangsdaten auslesen können. Wer das verhindern möchte, sollte die Kennwortspeicherung ausschalten.
